Europäisches Parlament unterstützt Schengen-Vollmitgliedschaft Bulgariens und Rumäniens

Während einer Debatte im Europäischen Parlament haben einzig die Gruppen der Europäischen Reformatoren und Konservativen und Europa der Freiheit und direkten Demokratie die Schengen-Vollmitgliedschaft Bulgariens und Rumäniens nicht unterstützt. Alle anderen Parlamentsgruppen sind der Ansicht, dass beide Länder alle Bedingungen für die Vollmitgliedschaft erfüllt haben. Die Parlamentsdebatte fand auf Initiative der Gruppe der Sozialisten und Demokraten statt.
Der Vorsitzende der Parlamentariergruppe der Sozialisten Giovanni Pitella erklärte diesbezüglich: „Wenn wir die äußeren Grenzen schützen wollen, dann müssen wir ohne zu zweifeln den Schengen-Raum um Bulgarien, Rumänien und Kroatien (wenn das Land bereit ist) erweitern.“ Die Partei der Europäischen Sozialisten (PES) und ihr Vorsitzender Sergej Stanischew forderten die Debatte, weil es ihrer Ansicht nach nicht eine „erste und eine zweite Klasse“ von Staaten in Europa geben dürfe. Der EU-Kommissar für Migration Dimitris Avramopoulos appellierte ebenfalls an den EU-Rat Bulgarien und Rumänien so schnell wie möglich in Schengen aufzunehmen.
Erdoğan: Die USA können nicht mehr Vermittler zwischen Israel und Palästinenser sein

Die USA können, nachdem sie sich entschlossen haben, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen, nicht mehr im israelisch-palästinensischen Konflikt vermitteln, erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan auf einer Pressekonferenz nach dem Gipfel der Organisation für islamische Zusammenarbeit in Istanbul. „Die Frage, wer ab jetzt Vermittler sein kann, muss in der UNO diskutiert werden“, sagte Erdoğan weiter und beschuldigte den US-Präsidenten Donald Trump, dass er „die Mentalität eines Zionisten“ habe. Während des Treffens in Istanbul wurden Appelle laut, Ostjerusalem zur Hauptstadt Palästinas zu erklären.
Scharfe Reaktion aus Ankara auf Anschuldigungen von US-Sicherheitsberater McMaster

Das türkische Außenministerium wies die Erklärung des Sicherheitsberaters von US-Präsident Donald Trump, Herbert Raymond McMaster (im Bild), dass die Türkei und Katar den Terrorismus unterstützen, entschieden zurück. „Als Sicherheitsberater müsste McMaster sehr gut wissen, wie die Türkei den Terrorismus und Radikalismus in all ihren Erscheinungsformen bekämpft. Seine Anschuldigungen haben nichts mit der Realität gemein, sie rufen Verwunderung hervor, sind haltlos und unzulässig“, heißt es in der Erklärung des türkischen Außenministeriums.
Albanien mit 1,3 Milliarden Euro Einnahmen aus dem Tourismus in den ersten neun Monaten des Jahres

Albanien hat in den ersten neun Monaten des Jahres 1,3 Milliarden Euro aus touristischen Dienstleistungen eingenommen, gab die albanische Zentralbank bekannt. Der Tourismus gehört zu den sich sehr dynamisch entwickelnden Wirtschaftszweigen in diesem Balkanland. Im Zeitraum Januar bis September 2017 sind die Einnahmen aus dem Tourismus um 13% im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres angestiegen. Das an Einnahmen stärkste Jahresquartal fällt mit der Sommersaison zusammen.
Mazedonien eröffnet Botschaft in Brasilien

Mazedoniens Präsident Gjorge Ivanov hat in Brasilien eine Botschaft eröffnet. Es handelt sich um die erste Botschaft Mazedoniens in einem lateinamerikanischen Land. Die Liberalisierung der Visapflicht ist laut Ivanov ein zusätzlicher Anreiz für die Entwicklung der bilateralen Beziehungen in allen Bereichen und insbesondere im Tourismus. Vorrangige Aufgabe der neuen Botschaft wird es sein, Investitionen für Mazedonien heranzuziehen.
Zusammengestellt von: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Georgetta Janewa
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