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Trotz Niederlage blickt Kubrat Pulew nach vorn

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Foto: Archiv
Mit der ersten Niederlage in der Profikarriere von Kubrat Pulwe ging gestern am späten Abend der lang erwartete Boxkampf um den Weltmeistertitel gegen den Ukrainer Wladimir Klitschko zu Ende, der den IBF-, WBO-, WBA- sowie den IBO-Gürtel in seinem Besitz hat. Der 38-jährige Klitschko verteidigte seinen Titel zum 17. Mal und hat nun die Möglichkeit, um den in seiner Sammlung noch fehlenden WBC-Gürtel zu fighten. Der Kampf wurde von 100 Millionen Menschen vor den Fernsehern verfolgt. 16.000 sahen den Kampf in der o2 World Arena in Hamburg. Pulew verlor, war jedoch ein würdiger Herausforderer.

Leider ging Pulew bereits in der ersten Runde zu Boden. Er stand wieder auf, doch hatte der Schlag scheinbar den Ausgang der Begegnung besiegelt. Der Bulgare hatte sich noch nicht vom ersten Schlag erholt, als er ein zweites Mal zu Boden ging. Dennoch wehrte er sich weiter und brachte seine Schläge an. Sein Fehler war, dass er Klitschko die Führung im Kampf überließ und aus Distanz boxte, was für den 4cm größeren Ukrainer ein Vorteil war. In der dritten Runde ging der Bulgare erneut zu Boden. In der fünften Runde war nach einem linken Haken von Klitschko der Kampf zu Ende.

Im Anschluss an den Fight konnte der 33-jährige Pulew seine Enttäuschung nicht verbergen: „Ich danke alle Bulgaren. Wir blicken nach vorn und geben nicht auf.“ Für diesen Kampf fehlte ihm die erforderliche Erfahrung aus Kämpfen gegen Boxer vom Rang eines Klitschko, der seit acht Jahren Champion sowie seit zehn Jahren unbesiegt ist als auch die Erfahrung aus 12-Runde-Fights, die eine andere Taktik erfordern. Pulew, dessen blitzartige Schläge ihm den Beinamen „Kobra“ einbrachten, debütierte 2009 im Profiboxring. Die Manager wurden auf ihn aufmerksam. Mit erfolgreichen Kämpfen gegen Travis Walker, Alexander Dmitrienko und Alexander Ustinow fightete sich Pulew zuversichtlich nach oben. Im Vorjahr wurde Pulew nach einem Punktesieg gegen Tony Thompson zum Herausforderer auf den IBF-Titel. In seiner Karriere hat Kubrat Pulew gezeigt, dass er boxen kann und in der Lage ist, aus seinen Fehlern zu lernen. Wenn sich die Emotionen etwas gelegt haben, wird man viel analysieren. Dabei sind wir sicher, dass Kubrat der Höhenpunkt seiner Karriere erst noch bevor steht.

Übersetzung: Christine Christov


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