Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2026 Alle Rechte vorbehalten

Ukraine-Krieg

Bulgarische Waffen wurden nicht als unentgeltliche Militärhilfe in die Ukraine exportiert

Iwan Iwanow
Foto: Archiv BGNES

In Bezug auf die Behauptung, dass Bulgarien der Ukraine heimlich geholfen habe, sagte Iwan Iwanow, Mitglied des Nationalrates der „Bulgarischen Sozialistischen Partei“ (BSP), dass die Waffen verkauft und nicht als unentgeltliche Unterstützung geliefert worden seien. In einem Interview für den BNR betonte Iwanow, dass es sich um private Hersteller von Waffen und Munition handle, die die Ukraine beliefert haben, so dass ihnen die Verantwortung dafür zukomme. Verständlicher Weise würden sie nach Absatzmärkten suchen, da sie andernfalls Personal abbauen müssten, räumte der Sozialist ein. Die BSP sei jedoch weiterhin der Ansicht, dass sich Bulgarien nicht in den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland einmischen dürfe. Deshalb sei die Partei auch während der Koalitionsregierung mit Ministerpräsident Kyrill Petkow dagegen gewesen, dass Bulgarien Waffen direkt und unentgeltlich in die Ukraine exportiert, da das die nationale Sicherheit unseres Landes bedrohen würde. Diese Position ist einer der Hauptgründe, warum sich die Partei „Wir setzen die Veränderung fort“ nicht an der Regierungsbildung mit dem Mandat der BSP beteiligen will.

Iskren Arabadschiew von „Wir setzen die Veränderung fort“ deutete gegenüber dem BNR an, dass seine Partei in Bezug auf die Haltung zum Krieg in der Ukraine sowie den Beitritt zur Eurozone und die Justizreform keine Kompromisse eingehen könne.




Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

Wetteraussicht für Freitag, den 28. November

Am Freitag werden die Tiefsttemperaturen zwischen 4 und 9°C liegen, im Südosten bis 12°C; für Sofia werden sie bei etwa 6°C liegen. Im Verlauf der kommenden 24 Stunden wird es bewölkt bleiben. Fast im ganzen Land werden Regenfälle einsetzen. Tagsüber..

veröffentlicht am 27.11.25 um 19:45

Blagomir Kozew gegen Kaution von 200.000 Lewa freigelassen

Das Bezirksgericht Warna hat den Bürgermeister der Stadt, Blagomir Kozew, gegen eine Kaution von 200.000 Lewa (etwa 102.258 Euro) auf freien Fuß gesetzt. Anhänger des Bürgermeisters sowie Sympathisanten der Partei „Wir setzen die..

veröffentlicht am 27.11.25 um 17:43

Drei Festnahmen bei Großprotest in Sofia, fünf Polizisten verletzt

Drei Personen, darunter ein italienischer Staatsbürger, wurden beim gestrigen Großprotest gegen die Annahme des Haushalts vor dem Parlamentsgebäude festgenommen, teilte der Direktor der Stadtpolizei Sofia, Generalkommissar Ljubomir Nikolow, mit...

veröffentlicht am 27.11.25 um 16:49