Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2025 Alle Rechte vorbehalten

Bulgarien unterstützt 11. EU-Sanktionspaket gegen Russland

Nikola Stojanow
Foto: BGNES

Die Frage ist nicht, ob wir das 11. Sanktionspaket der EU gegen Russland unterstützen. Bulgarien wird die Sanktionen wie bisher unterstützen. Das 11. Paket zielt darauf ab, die Möglichkeiten zur Umgehung der aktuellen Sanktionen zu begrenzen. Das erklärte der geschäftsführende Wirtschaftsminister Nikola Stojanow im Parlament.

Laut einer Analyse des Ministeriums sind die Auswirkungen der bisherigen Sanktionen auf die bulgarische Wirtschaft unbedeutend. Die bulgarischen Exporte nach Russland sind im Jahr 2022 um weniger als 2 Prozent zurückgegangen, während das Handelsvolumen mit Russland in den letzten 10 Jahren etwa 5-6 Prozent des gesamten bulgarischen Außenhandelsumsatzes ausmachte. 

Minister Stojanow betonte, dass Bulgarien sich darauf vorbereiten sollte, die Kraftstoffeinfuhren aus Russland zu begrenzen, da die EU-Ausnahmeregelungen dafür Ende 2024 auslaufen.



Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

Zweitgrößtes Wärmekraftwerk verschiebt Entlassungen

Bulgariens zweitgrößtes kohlebetriebene Wärmekraftwerk “ContourGlobal Maritsa East 3“ wird seine Mitarbeiter vorerst behalten. Das teilte sein Exekutivdirektor Wassil Schtonow dem BNR Stara Sagora mit. Heute sollte das private Unternehmen,..

veröffentlicht am 01.04.25 um 17:57

Teilweiser Ausnahmezustand am Strand von Warna wegen Heizölverschmutzung

Wegen eines Heizölunfalls im Schwarzen Meer, der die Küste und den Strand der Zweiten und Dritten Buna erreicht hat, gilt in der Gemeinde Warna bis zum 6. April ein teilweiser Ausnahmezustand.  Die Quelle der Verschmutzung ist unbekannt. Die ersten..

veröffentlicht am 01.04.25 um 15:41
Beim Dorf Lokorsko, 17. Februar 2023

Schleuser werden sich vor Gericht für Tod von 18 Migranten verantworten

Die Sofioter Staatsanwaltschaft hat fünf Mitglieder einer organisierten kriminellen Schleusergruppe wegen dem Tod von 18 afghanischen Bürgern vor Gericht gestellt, teilte die Institution mit. Der Fall datiert auf den 17. Februar 2023 zurück,..

veröffentlicht am 01.04.25 um 14:25