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Blickpunkt Balkan

Bär tötet Frau in serbischem Ethno-Komplex
Ein zahmer Bär hat im serbischen Ethno-Dorf Tiganijca nahe der Stadt Zrenjanin eine Frau getötet. Der Bär namens Mischa war vor rund zehn Jahren von den Mitarbeiters des Restaurants "Trophey" im Ethno-Komplex adoptiert worden. Der Vierbeiner war im Komplex aufgewachsen und zu seinem Symbol geworden. 2004 verletzte er mit seinen Krallen einen 14jährigen Jungen. Nach dem gestrigen Vorfall wurde der Bär von Polizisten erschossen.

Griechenland entkriminalisiert Besitz von geringen Mengen Drogen
Griechenland will den Besitz von geringen Mengen Drogen aller Art entkriminalisieren. Laut dem griechischen Justizministers Miltiadis Papaioannou müsse die griechische Gesetzgebung mit der europäischen harmonisiert werden. In diesem Sinne dürfe eine Privatperson, die im Besitz von geringen Mengen Drogen für den Eigenkonsum ist, nicht als Kriminelle angesehen werden. Die derzeitigen Gesetze des Landes zählen zu den strengsten Regelwerken Europas. Bereits der Besitz von geringen Mengen Drogen wird mit bis zu fünf Jahren Gefängnis geahndet.

Penelope Cruz zu Dreharbeiten in Sarajevo
Penelope Cruz ist in Sarajevo eingetroffen, wo in Kürze die Aufnahmen zum Film "Venuto al Mondo" des italienischen Regisseurs Sergio Castelito beginnen. Verfilmt wird ein Roman der italienischen Erfolgsautorin Margaret Mazzantini, der Ehefrau von Castelito. Der Roman über den Krieg in Bosnien ist ein internationaler Bestseller. Die Dreharbeiten mit Penelope Cruz in der Hauptrolle beginnen am 12. September.

Älteste Frau Serbiens feiert 111. Geburtstag
Die älteste Frau von Serbien, Kalina Danilovic aus einem Dorf im Südwesten des Landes, feierte am 3. September ihren 111. Geburtstag. Eigentlich weiß niemand so ganz genau, wann Kalina genau geboren wurde. Die Kirchenbücher, in der ihr Geburtstag vermerkt war, sind während der Kriege den Flammen zum Opfer gefallen. Die Familie habe errechnet, dass Kalinka 111 Jahre alt sei, erzählte ihr Sohn Milorad. Kalina Danilovic hat fünf Kinder. Ihre zahlreichen Enkel und Urenkel leben in der ganzen Welt verstreut.

Griechenland genehmigt Bau der ersten Moschee in Athen
Das griechische Parlament hat dem Antrag über den Bau einer Moschee in Athen zugestimmt. Dieser war von hiesigen Muslimen eingebracht worden. Athen ist die einzige europäische Hauptstadt ohne Moschee. In der griechischen Hauptstadt leben rund eine Million Muslime aus den arabischen Staaten, Afrika und Indien. In Athen gibt es keine gesonderten Friedhöfe für Muslime. Der erste Antrag auf den Bau einer Moschee wurde 1983 gestellt. Für den Moscheebau sind 15 Millionen Euro vorgesehen, die aus dem Staatshaushalt finanziert werden. Die Moschee soll bis zu 350 Menschen Platz bieten.

Kroaten befürworten EU-Beitritt des Landes
Mehr als die Hälfte der Kroaten befürworten den EU-Beitritt ihres Landes. Gegen die Mitgliedschaft in der Union sind 37 Prozent der Bürger, belegt eine Umfrage. An einem eventuellen Referendum über den EU-Beitritt Kroatiens würden sich 70 Prozent der Bevölkerung beteiligen. 57 Prozent würde für den EU-Beitritt stimmen- 37 Prozent dagegen. Sechs Prozent der Bürger hatte keine Meinung zu diesem Thema.

Gemeinsame bulgarisch-mazedonische Grenzpatrouillen
Gemeinsame Patrouillen gehören zu den besten Praktiken zum Schutz und der Kontrolle der Schengen-Grenzen. Neben gemeinsamen Patrouillen bulgarischer und rumänischer Grenzer gehen nunmehr auch bulgarische und mazedonische Grenzpolizisten gemeinsam auf Kontrollgang. Die gemeinsamen Patrouillen sind das Ergebnis einer Vereinbarung, die am 21. Februar dieses Jahres von den Innenministern Bulgariens und Mazedoniens unterzeichnet wurde. Die Hauptaufgaben der gemeinsamen Patrouillen sind die Prävention und Aufdeckung von Straftaten und Gesetzesverletzungen, die Ermittlung der Straftäter sowie der Erfahrungs- und Informationsaustausch zur Beobachtung und Kontrolle der gemeinsamen Staatsgrenze. Die Bildung gemeinsamer Teams zählt zu den besten Praktiken zum Schutz und der Kontrolle der Schengen-Grenzen. Geplant sind zudem bulgarisch-serbische Grenzpatrouillen an der gemeinsamen Staatsgrenze.

Rumänien bleibt in Wettbewerbsrangliste zurück
Rumänien ist in der internationalen Rangliste für Wettbewerbsfähigkeit zehn Plätze zurückgefallen, belegt der veröffentlichte Bericht "Globale Wettbewerbsfähigkeit 2011-2012" des Weltwirtschaftsforums. In der diesjährigen Ausgabe liegt Rumänien auf Rang 77 und hat damit gegenüber dem Vorjahr zehn Plätze eingebüßt. Das Land erhielt 4,02 von 7 möglichen Punkten.

Zusammengestellt: Atanas Zenow
Übersetzung: Christine Christov


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