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Blickpunkt Balkan

Nikola Poposki mit EU-Kommissarin Kristalina Georgieva zusammengetroffen
Der mazedonische Außenminister Nikola Poposki ist in Brüssel mit der EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion Kristalina Georgiewa zusammengetroffen. Popowski dankte der EU-Kommissarin für die Empfehlung zur Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit Mazedonien, was im vergangenen Monat von der EU-Kommission beschlossen wurde. EU-Kommissarin Georgiewa begrüßte die Nachricht, dass das Hauptthema der Abschlusstagung des mazedonischen Vorsitzes im Südosteuropäischen Kooperationsprozess im Juni 2013 die Eindämmung von Risiken aus Naturkatastrophen sein werde, was die EU-Kommission konkret unterstützen will.

Außenminister von Serbien und Großbritannien in London zusammengetroffen
Der serbische Außenminister Vuk Jeremic ist in London mit seinem britischen Amtskollegen William Hague zusammengetroffen. Die Zusammenkunft fand zwei Wochen vor dem EU-Gipfel statt, auf dem entschieden werden soll, ob Serbien den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhält. Großbritannien, das den Stabilisierungs- und Assoziierungsvertrag zwischen Serbien und der EU ratifiziert hat, zählt zu den EU-Ländern, die die europäische Integration der Staaten des Westbalkans befürworten und nicht den Standpunkt vertreten, dass die Erweiterung der Gemeinschaft nach dem Beitritt von Kroatien für eine gewisse Zeit ausgesetzt werden sollte.

Zypern rechnet mit 18 Milliarden Dollar aus Erdgasförderung
Der unmittelbare Nutzen aus der Erdgasförderung vor der Küste von Zypern wird mit bis zu 18 Milliarden Dollar beziffert. Es ist sehr wahrscheinlich, dass man auch in vielen Gebieten der zypriotischen Wirtschaftszone auf Erdgasvorkommen stößt. In diesem Jahr hat das US-Unternehmen Nobel Energy im israelischen Mittelmeerschelf an der Grenze zu Zypern Erdgasvorkommen entdeckt, die auf 16 Trillionen Kubikmeter geschätzt werden. Fachleuten zufolge handelt es sich dabei um das größte Kohlenwasserstoffvorkommen der letzten zehn Jahre.

Türkei verzeichnet Zustrom an ausländischem Kapital
Laut dem türkischem Industrieminister Nihat Ergün verzeichne die Türkei einen Zustrom an ausländischen Investitionen. Das Land "schlage alle Rekorde in der Wirtschaft" während Europa in der Wirtschaftskrise stecke. Die internationale Ratingagentur Fitch bestätigte am 23. November das "BB+"-Rating des Landes, korrigierte jedoch die Aussichten von "positiv" auf "stabil". Nach Einschätzung der Ratingagentur habe die Türkei nun die Aufgabe, vor dem Hintergrund des sich verschlechternden globalen Wirtschafts- und Finanzumfeldes sein Leistungsbilanzdefizit sowie die Inflationsquote zu senken."

16.000 griechische Beamte ohne Job
Mit dem Inkrafttreten der von der griechischen Regierung beschlossenen Maßnahme zur Einführung einer s.g. "Arbeitsreserve" haben 16.000 griechische Beamte den Staatsdienst verlassen. Viertausend gehen sofort in Rente, die restlichen 12.000 werden in ein gesondertes Frührentensystem übernommen, das bis Ende 2013 funktionieren soll. Aufgrund der Schließung oder Zusammenlegung von Staatsbetrieben werden sich am 1. Januar weitere 15.000 Griechen ohne Arbeit wiederfinden. Die "Arbeitsreserve" ist eine Maßnahme zur drastischen Kostenreduzierung im aufgeblähten Staatssektor. In diese Maßnahme sollen weitere 30.000 Beamte einbezogen werden, die ein Jahr lang Zeit haben, sich eine neue Arbeit zu suchen und in diesem Zeitraum 60 Prozent ihres Gehaltes beziehen werden. Die Maßnahme ist Bestandteil eines Planes im Wert von 6,6 Milliarden Euro.

Albanien erwartet Wirtschaftswachstum von 4,3 Prozent
"Dem albanischen Staatshaushalt für 2012 liegt ein Wachstum von 4,3 Prozent sowie die Senkung der Defizitquote auf 3 Prozent zugrunde. Wir sind uns der Krise in unserem Umfeld bewusst, wollen jedoch trotz allem die makrowirtschaftlichen Kennzahlen beibehalten und monatlich 800.000 Familien in Albanien ihr Einkommen sichern", erklärte Ministerpräsident Sali Berisha am Vorabend der Nationalfeiertage des Landes (28. November – Tag der Unabhängigkeit, 29. November - Tag der Befreiung) vor dem Parlament. Mitte 2012 sollen die Gehälter und Renten im öffentlichen Sektor angehoben werden, die Steuern dagegen bleiben unverändert.

Defizitquote Rumäniens auf 2,4 Prozent gesunken
Ende Oktober ist die Defizitquote Rumäniens auf 2,4 Prozent gesunken. Ende September lag dieser Wert noch bei 2,52 Prozent. Laut Angaben des Finanzministeriums belief sich die Defizitquote für den Zeitraum Januar-Oktober 2011 auf 13,3 Milliarden Lei (1 Euro = 4,35 Lei), d.h. auf 2,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Damit liegt Rumänien unter der Defizitquote in seiner Jahresvorgabe von 4,4 Prozent.

Zusammengestellt von Radoslaw Dikow
Übersetzung: Christine Christov


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