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Blickpunkt Balkan

Bulgarisch-rumänische Gesellschaft soll Donaubrücke zwischen Widin und Kalafat betreiben
Der Ministerrat hat den Entwurf eines bulgarisch-rumänischen Regierungsvertrages zur Gründung einer gemeinsamen Handelsgesellschaft gebilligt, die die neue Donaubrücke zwischen den Städten Widin und Kalafat betreiben wird. Zudem beauftragte das Kabinett den zuständigen Minister mit den Vertragsverhandlungen. Der Vertrag sieht die Gründung einer gemeinsamen Aktiengesellschaft mit gleichen Anteilen für Bulgarien und Rumänien vor, die für den Betrieb und die Wartung der Brücke sowie der anliegenden Infrastruktur beiderseits der Donau zuständig sein wird.

Basescu glaubt nicht an einen Einbruch der Eurozone
Er glaube nicht an einen Einbruch der Eurozone, sagte der rumänische Präsident Traian Basescu in dieser Woche in einem Interview und bezeichnete die diesbezüglichen Aussagen einiger EU-Kommissare als verantwortungslos. Diese Aussagen hätten zu den steigenden Zinsen für die EU-Staaten beigetragen, erklärte Basescu. Rumänien, so der rumänische Präsident, wolle nach wie vor 2015 der Eurozone beitreten. "Auch wir werden zur Konsolidierung Europas und zur Verhinderung noch größerer Einbrüche in der Eurozone beitragen", verwies Basescu.

Serbien setzt 2012 auf den Bau von Verkehrskorridoren und neue Energien
Er sei mit der diesjährigen Arbeit seines Ressorts zufrieden, erklärte der serbische Minister für Infrastruktur und Energetik Milutin Mrkonic. Als Hauptaufgaben für 2012 nannte er den Bau der Autobahnen und Schienenkorridore 10 und 11 sowie Investitionen in erneuerbare Energien. Zudem, so der serbische Ressortchef, sei die Reformierung der serbischen Bahn abgeschlossen, die in eine Aktiengesellschaft transformiert wurde. Die Investitionen in den Bau des Schienenkorridors Nr. 10 bezifferte der Minister mit 4 bis 4,5 Milliarden Euro.

Regierungssprecher: Athen steht ein wichtiger Monat mit schwierigen Verhandlungen bevor
Die Zeit bis zum nächsten EU-Gipfel Ende Januar oder Anfang Februar 2012 sei von entscheidender Bedeutung, erklärte der griechische Regierungssprecher Pandelis Kapsis. Es stünde ein sehr wichtiger Monat mit schwierigen Verhandlungen bevor, die entscheidend für die Zukunft des Euro sind, verwies der Sprecher. Athen erwartet bis Februar eine weitere Finanzspritze von 89 Milliarden Euro, die auf dem EU-Gipfel Ende Oktober in Brüssel vereinbart worden war. Das Ziel der Regierung sei es, ihr Land zu schützen und es in der Eurozone zu halten, betonte Kapsis.

Referendum über EU-Beitritt Kroatiens
Am 22. Januar steht in Kroatien ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft des Landes an. Am 1. Juli 2013 soll das Land der Gemeinschaft beitreten. Erwartet wird eine hohe Zustimmung für den EU-Beitritt des Landes. Jüngsten Meinungsumfragen zufolge befürworten zwei Drittel der Wähler der ehemaligen jugoslawischen Republik den Beitritt Kroatiens als 28. EU-Mitgliedsstaat.

EP-Berichterstatter für Mazedonien appelliert für Datumsfestlegung zur Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen
Der für Mazedonien zuständige Berichterstatter des EU-Parlaments Richard Howitt habe sich für die rasche Festlegung eines Datum zur Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit Mazedonien ausgesprochen, schreibt die mazedonische Hauptstadtzeitung "Dnewnik". Nach Ansicht von Howitt müsse dieses "rasch, ohne Verzögerungen, ohne Zaudern und zusätzliche Qualifizierungen geschehen." Gleiches forderte er auch von seinen Kollegen, die dem Außenausschuss des EU-Parlaments den Fortschrittsbericht zu Mazedonien vorlegten.

Bulgarien und Griechenland ziehen russische Touristen an
2011 ist die Zahl der russischen Griechenland-Touristen gestiegen. Laut Reiseveranstalter-Statistik hat der Touristenstrom aus Russland um 50 Prozent zugelegt. Auch Bulgarien verzeichnete in den ersten drei Jahresquartalen ein Fünftel mehr Touristen aus Russland. Darüber hinaus rechnet Bulgarien in den Wintermonaten mit zahlreichen Skiurlaubern aus Russland.

Türkische Fernsehserien brechen alle Rekorde auf dem Balkan
Türkische Fernsehserien brechen Rekorde im Nahen Osten, in Nordafrika und auf dem Balkan, erweitern so den Einfluss der Türkei in der Region und etablieren einen neuen Lebensstil, kommentiert die Zeitung Hürryet Daily News. Allein in diesem Jahr brachten die Fernsehserien der Türkei über 60 Millionen Dollar Einnahmen. Zu den beliebtesten Serien zählen "Perla" und "Listopad", die auch in Bulgarien zu sehen sind.

Zusammengestellt von Mario Paruschew
Übersetzung: Christine Christov


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