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Covid-19 in Bulgarien: Tag 435

Verlängerung des epidemiologischen Ausnahmezustands um einen Monat geplant

Die Gesundheitsbehörden planen, den epidemiologischen Ausnahmezustand bis Ende Juni zu verlängern, sagte der staatliche Gesundheitsinspektor Angel Kuntschew gegenüber bTV. Er erklärte, dass ohne einen solchen Schritt viele der antiepidemischen Maßnahmen nicht möglich wären. Der Inspektor sagte auch, dass die sogenannten „grünen Korridore“ für impfwillige Bürger, die ohne Voranmeldung geimpft werden können, weiterhin funktionieren werden. Darüber hinaus wird die Verteilung von Coronavirus-Impfstoffen an Allgemeinmediziner erleichtert, so dass sich vor der Gesundheitsinspektion von Sofia keine Menschenmassen mehr versammeln. Von nun an werden Allgemeinmediziner so viele Mengen der Präparate erhalten, wie sie beantragen, betonte Prof. Kuntschew. „Seit Ende Mai haben sich die Lieferungen von Pfizer verdoppelt, wodurch wir fast 100% ihrer Anträge erfüllen können", kommentierte er.

Drei Landkreise ohne Neuinfektionen

In den vergangenen 24 Stunden wurden nach 7.281 durchgeführten Corona-Tests (PCR- und Antigen-Tests) 203 neue Covid-19-Fälle registriert, die nahezu 3 Prozent der Tests ausmachen, weisen die Angaben des Nationalen Informationsportals über die Verbreitung der Corona-Seuche aus. Die meisten Neuinfektionen wurden in Sofia (44), Warna (31) und Plowdiw (21) diagnostiziert. In den Landkreisen Lowetsch, Stara Sagora und Schumen wurden keine positiven Tests registriert. Die Zahl der stationär behandelten Corona-Patienten beträgt 4.839; auf Intensivstationen befinden sich 503 Patienten. Im Verlauf des vergangenen Tages sind 7 Patienten an den Folgen der Erkrankung gestorben; 334 Patienten konnten als genesen entlassen werden. Die Zahl der aktiven Fälle beläuft sich momentan auf 34.646. In den vergangenen 24 Stunden wurden in Bulgarien 6.591 Impfdosen verabreicht. Seit Beginn der Corona-Impfung haben sich 1.113.351 Bürger impfen lassen; eine zweite Impfdosis haben 413.148 Bürger erhalten.

Gesundheitsbehörden erwägen Änderungen der Regeln für Einreise nach Bulgarien

Die Gesundheitsbehörden erwägen, dass Kinder bis zu einem bestimmten Alter bei der Einreise in unser Land nicht auf Coronavirus getestet werden sollten. Das sagte der staatliche Gesundheitsinspektor Angel Kuntschew gegenüber bTV. Zwei Optionen für eine Altersgrenze werden diskutiert – bis zu 2 Jahren und bis zu 5-6 Jahren. Nach Angaben des Gesundheitsinspektors wird der zweite Vorschlag höchstwahrscheinlich angenommen, da die Probenahme bei jüngeren Kindern schwierig ist. Es sei auch geplant, die Liste der Hersteller von Schnelltests zu erweitern, um die Quarantäne bei der Einreise in unser Land zu beseitigen. Die Liste der Länder, aus denen nach Bulgarien nicht einreisen darf, sollte aufgrund der Verbreitung der indischen Variante des Virus ebenfalls erweitert werden.

Grenzkontrollpunkt Makaza - Nymfaia sehr bald für Touristen geöffnet

Der Grenzkontrollpunkt Makaza - Nymfaia wird nach Angaben der griechischen Behörden „sehr bald“ für Touristen geöffnet sein. Derzeit dürfen diejenigen, die mit Autos aus Bulgarien in Griechenland einreisen, nur die Grenzkontrollpunkte Kulata - Promachonas und Kapitan Petko Vojwoda - Ormenio benutzen. Während der touristischen Saison werden an den Grenzkontrollpunkt Makaza - Nymfaia medizinische Teams entsandt, die rund um die Uhr Covid-19-Schnelltests durchführen werden.

Weitere wichtige Informationen zu Covid-19 in bulgarischer Sprache und in 9 Fremdsprachen finden auf der Internetseite von Radio Bulgarien in unserer Spezialrubrik COVID-19.

Zusammengestellt: Diana Zankowa

Übersetzung und Redaktion: Mihail Dimitrov



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