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Kein Austritt von radioaktivem Wasser nach Unfall im Kernkraftwerk „Kosloduj“

Foto: KKW „Kosloduj“

Nach einem Unfall während der Abschaltung zu Reparaturzwecken des Reaktorblocks 6 im Kernkraftwerk „Kosloduj“ gab es keine Gefährdung des Personals, kein Austritt von radioaktivem Wasser in die Donau. Die Betreiber wurden vorübergehend aus der Atomzentrale entfernt.

Das erklärte der geschäftsführende Energieminister Wladimir Malinow bei einer Anhörung im Parlament.

Vor einigen Tagen gab der Kernphysiker Georgi Kastschiew in einem Interview bekannt, dass die Verantwortlichen des Kraftwerks ihn über einen möglichen Austritt von radioaktivem Wasser während der Reparaturen aufgrund eines Problems im Dampfgenerator von Block 6 informiert hätten. Es liegen aber keine derartigen offiziellen Informationen vom Kernkraftwerk „Kosloduj“ darüber vor.

Der Direktor des Kernkraftwerks, Valentin Nikolow, bestätigte den Vorfall später in einem Fernsehinterview und erklärte, der Austritt von radioaktivem Wasser, der auf menschliches Versagen zurückzuführen sei, sei innerhalb der hermetischen Zone erfolgt, so dass keine Gefahr für die Arbeiter oder die Umwelt bestehe.

Im Parlament erklärte Energieminister Malinow, er werde eine Analyse anfordern, ob die für das aufgegebene KKW „Belene“ bestimmten Dampfgeneratoren im KKW „Kosloduj“ verwendet werden könnten. Er werde dann prüfen, ob diese Dampfgeneratoren in die Liste der an die ukrainische Seite zu verkaufenden Ausrüstungen aufgenommen werden oder nicht.




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