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DIA – „Von einem Kuss bleibt keine Narbe“

„Von einem Kuss bleibt keine Narbe“ – DIA schöpft erneut Inspiration aus dem Folklore

Foto: Facebook/ DIA

Dimana Mirtschewa, besser bekannt als DIA, erregte bereits als Schülerin an der Nationalen Musikschule „Ljubomir Pipkow“ in Sofia Aufmerksamkeit, als sie ihr erstes eigenes Lied veröffentlichte. Seither bereichert sie jedes ihrer Werke mit Respekt vor dem bulgarischen Folklore-Erbe, zugleich aber auch mit dem Anspruch, neuen, zeitgenössischen Folklore zu schaffen. Ihr neuester Titel – „Von einem Kuss bleibt keine Narbe“  – basiert auf einem über hundert Jahre alten bulgarischen Lied, das DIA in einer 1924 erschienenen Sammlung authentischer Volkslieder entdeckte.

Als sie den Originaltitel „Von einem Kuss bleibt keine Narbe“ sah, war sie sofort beeindruckt – für sie klang er wie ein Zauberspruch. Inspiriert von diesen Worten und der Geschichte dahinter begann sie, einen völlig neuen Text zu schaffen. Die Geschichte lautet:

„Im Original geht es um einen Jungen, der dem Mädchen verschiedene Gaben schenkt, um ihre Zuneigung zu gewinnen. Am Ende sagt er jedoch: ‚Ich werde dir diese Geschenke nicht geben, weil sie nicht so wertvoll sind wie ein Kuss. Von einem Kuss bleibt keine Narbe – die Narbe vergeht, doch der Kuss wird niemals vergessen.‘ Das ist vielleicht das Schönste, was wir als Menschen geben können – als Menschen, die lieben und geliebt werden wollen.“


DIA entwickelte Text und Musik auf der Grundlage des alten Liedes weiter und vertraute das Arrangement erneut Alex Nuschew an. Die Background-Vocals stammen von der Folklore-Sängerin Gabriela Milanowa.

Zur Visualisierung des Liedes erklärte DIA:

„Das Musikvideo ist ein One-Shot, was für mich ein besonderer Stolz ist. Diese ununterbrochene Einstellung bedeutete mir sehr viel, weil man in diesen drei Minuten maximal diszipliniert und konzentriert sein muss, damit alles gelingt. Für mich war das eine sehr inspirierende Erfahrung.“



Autorin: Diljana Tratschewa

Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov

Fotos: Facebook/ DIA



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